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Leitung

Sascha Wagner

Ressortleiter Administration

s.wagner@sv-westgartshausen.de

Andreas Klein

Ressortleiter Spielbetrieb

a.klein@sv-westgartshausen.de

Artur Schmidt

Ressortleiter Ressourcen

a.schmidt@sv-westgartshausen.de

Patrick Wagner

Ressortleiter Nachwuchs

p.wagner@sv-westgartshausen.de

Christoph Krauss

Ressortleiter Finanzen

c.krauss@sv-westgartshausen.de

50 Jahre Fußballabteilung SV Westgartshausen

Die ersten 25 Jahre

Seit der Gründung im Jahr 1969 wird in Westgartshausen aktiv Fußball gespielt. Damals, im Herbst 1969, schlossen sich eine Handvoll fußballbegeisterter Männer zusammen, um ihrem liebsten Hobby im eigenen Ort nachgehen zu können. Der SV Westgartshausen e.V. war geboren.
Im darauffolgenden Jahr wurden zunächst Freundschaftsspiele bestritten, ehe man im August 1970 unter Trainer Erich Stimpfig, erstmalig am Meisterschaftsspielbetrieb teilnehmen konnte.
Nach einem etwas holprigen Start in den ersten Jahren konnte man sich Jahr für Jahr steigern, wurde 1975 zunächst Vizemeister und schließlich im Jahr 1982 unter Trainer Bernhard Göhring zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Meister der der Kreisliga B2. Die Reserve schaffte ihr „Meisterstück“ sogar bereits zwei Jahre zuvor. Ebenfalls 1982 lief zum ersten Mal eine AH-Mannschaft für den SV Westgartshausen auf.

Unglücklicherweise führte der Weg bereits drei Jahre darauf schon wieder nach unten, dem ersten Aufstieg der SVW-Fußballer folgte somit leider auch der erste Abstieg, und zwar im Jahr 1985.
Die nächsten Jahre bis 1994 verliefen eher durchwachsen, einen großen sportlichen Meilenstein konnte man in dieser Zeit nicht verbuchen.

1995 bis 2004

Im Jahr 1995 begann unter Trainer Arno Ferchow eine bis dahin unübertroffen erfolgreiche Zeit. So holte die Mannschaft 1995 die Meisterschaft in der B2 und stieg wieder in die Kreisliga A2 auf. Mit einem starken Team um Top-Torjäger Stefan Krieger (32 Saisontore) kratzte der SVW 1998 erstmals an der Tür zur Bezirksliga. Leider musste man sich zu jener Zeit nach einem 0:1 in Bühlerzell dem SV Westernhausen geschlagen geben. Anschließend endete auch die Amtszeit des Trainers.
Darauffolgend begann eine sportliche Talfahrt, welche knapp vier Jahre später, verbunden mit einigen Trainerwechseln, im erneuten Abstieg in die B-Klasse ihren negativen Höhepunkt gefunden hatte. Einziger Trost während dieser Zeit war der erstmalige Gewinn der Stadtmeisterschaft im Jahr 2000.

Thomas Klein übernahm das Ruder an der Seitenlinie 2002 und versuchte die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Unter anderem dessen geschuldet, dass einige Spieler aus der „goldenen Zeit“ zuvor den Verein verlassen hatten und der Jugendbereich nur wenige Spieler für die Aktiven hervorbrachte, kam der SVW damals nicht über einen fünften Tabellenplatz am Saisonende hinaus. Glücklicherweise startete man bereits Mitte der 90er Jahre eine Offensive im Bereich der Jugendarbeit, deren Früchte man schon bald ernten können würde.

2005 bis 2014

Auf Thomas Klein folgte 2005 Martin Brenner, seinerzeit zuvor Jugendtrainer beim SVW. Mit ihm begann eine Ära, welche über ein Jahrzehnt den Fußball in Westgartshausen prägte. Selbstgestecktes Ziel war, dass ein kleiner Verein wie der SV Westgartshausen nur mit eigenen Spielern irgendwann in der Bezirksliga spielen sollte.
Zu Beginn seiner Amtszeit befand sich der SVW auf dem 13. Tabellenplatz der Kreisliga B3, man kann sagen wir befanden uns in einer waschechten Krise.
Jahr für Jahr arbeitete das Trainerteam, die Spieler, die Jugendbetreuer und viele weitere Beteiligten im Verein daran, den SVW wieder zurück zu alter Stärke zu bringen. Ein erster großer Teilerfolg war der Gewinn der Reservemeisterschaft 2008. Nach einer solch langen Durststrecke wurde dieses Ereignis natürlich ausgiebig gefeiert.
Nur ein weiteres Jahr dauerte es, ehe es die erste Mannschaft der Reserve dann gleichtat und Meister der Kreisliga B3 wurde, verbunden mit dem Aufstieg in die A-Klasse. Es folgte ein wahrer Feiermarathon inklusive großem Meisterschaftsfest in der Turnhalle, in dessen Rahmen uns sogar Torwartlegende Sepp Maier persönlich per Videoschaltung seine Glückwünsche übermittelt hatte. Ein großartiges Erlebnis für alle Beteiligten!
Absolut erwähnenswert dabei ist die Tatsache, dass das komplette Team tatsächlich nur aus Spielern bestand, welche in der SVW-Jugend ausgebildet wurden.

Für die Fußballabteilung begannen damit die wohl erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte. Seit dem Wiederaufstieg in die A-Klasse fand sich das Team immer im oberen Drittel der Tabelle wieder und spielte regelmäßig im Rennen um die Aufstiegsplätze mit. 2013 erreichte man nach 15 Jahren erstmals wieder die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga, scheiterte jedoch im ersten von drei möglichen Spielen. Das wichtige Signal aber war: Der SVW ist wieder da wo er hingehört!
Nach dem verpassten Aufstieg beendete Martin Brenner im darauffolgenden Jahr sein Engagement und übergab das Zepter an Marcus Hutzenlaub

2015 bis heute

Der neue Coach formte das mit einigen Neuzugängen verstärkte Team zu einen ernstzunehmenden Titelaspiranten. Einmal Platz Drei und zweimal die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an der Relegation zur Bezirksliga bescherte er den Moles während seiner dreijährigen Amtszeit. Im ersten Anlauf zur Bezirksliga unter Hutzenlaub als Trainer, scheiterte man 2016 erneut im ersten Spiel. Das Team gewann jedoch stetig an Erfahrung und Stärke und qualifizierte sich somit 2017 bereits erneut durch einen zweiten Tabellenplatz für die Aufstiegsrelegation. Nachdem das erste Spiel kurz vor Schluss knapp mit 3:2 gewonnen wurde, besiegte man den Gegner im zweiten Spiel klar überlegen mit 2:0. Die Favoritenrolle für das Entscheidungsspiel ging damit klar an den SVW über. Am 15. Juni 2017 unterlagen die Moles dem Bezirksligisten TSV Neuenstein im Finalspiel der Relegation mit 4:5 nach einem tragischen Elfmeterschießen, und stand somit leider doch nur mit einem Bein in der lang ersehnten Bezirksliga.
Das mehrmalige Scheitern am Aufstieg hatte spürbar Narben in der Mannschaft hinterlassen, sodass ein frischer Wind erforderlich wurde, um das Team wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Dieser Aufgabe widmet sich seit Anfang 2018 Markus Petrasch. Vorgestellt hat er sich den Anhängern der Moles, indem er in seiner ersten Arbeitswoche für die erst zweite Stadtmeisterschaft der Vereinsgeschichte sorgte. Aktuell geht der Trend wieder in die richtige Richtung. Zwar befindet sich das Team nur im Mittelfeld der Tabelle, diese ist heuer jedoch so eng gestrickt, dass zumindest theoretisch noch alles möglich wäre.

Die Reserve zeigte über das vergangene Jahrzehnt immer gute Leistungen und platzierte sich regelmäßig in der vorderen Tabellenhälfte, konnte jedoch mit Ausnahme der Vizemeisterschaft 2017 bis dato keine weitere Meisterschaft für sich gewinnen. Der Spielbetrieb in der AH musste leider 2010 aufgrund unzureichender Anzahl an Spielern eingestellt werden.
Organisatorisch gab es 2018 eine Satzungsänderung der Abteilungsstruktur, um die Aufgaben bewältigen zu können. Aus dem bisherigen Gespann von Abteilungsleiter, Jugendleiter und deren Stellvertretern wurde ein fünfköpfiger Abteilungsausschuss gebildet, unterteilt in die Ressorts „Administation“, „Ressourcen“, „Spielbetrieb / Sportliche Leitung“, „Nachwuchs“ und „Finanzen“.

Es wird für alle Vereine zunehmend schwieriger, jeden Spieltag zwei Mannschaften plus Schiedsrichter auf die Beine zu stellen. Der Stellenwert des Fußballs, wahrscheinlich des gesamten Vereinslebens, rückt offenbar zunehmend in den Hintergrund. Das ist sehr schade! Wir sind froh und stolz darauf, dass wir aktuell im Bereich der Aktiven noch nicht auf eine Spielgemeinschaft angewiesen sind. Die Basis dafür, wie für den sportlichen Erfolg der letzten Jahre, ist sicherlich die hervorragende Jugendarbeit, die der Verein Jahr für Jahr leistet.

Was vor 50 Jahren durch eine kleine „Gruppe fußballbegeisterter Männer“ begann, führte inzwischen zu einer Abteilung mit rund 320 Mitgliedern. Es wurden Freundschaften geknüpft, zusammen getrauert, gelacht und gefeiert. Einige der frühen Weggefährten können inzwischen leider nicht mehr bei uns sein. Umso schöner ist es, dass nach wie vor zahlreiche Moles der ersten Stunde Sonntag für Sonntag den Weg zum Sportplatz aufsuchen und ihren SVW unterstützen.
Wie der Spielbetrieb und das Vereinswesen im Allgemeinen in Zukunft ausschauen wird, lässt sich nicht vorhersagen. Sollten Spielgemeinschaften erforderlich werden, gäbe es dadurch sicher auch spannende Veränderungen. Wir sind gespannt was die Zukunft bringt und freuen uns auf die nächsten 50 Jahre SV Westgartshausen!

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